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BLASENENTZÜNDUNG

Hier finden Sie hilfreiche Hausmittel und Medikamente gegen Blasenentzündung sowie die wichtigsten Fragen und Antworten in unserem FAQ.

Sofort-Tipps

6 Tipps bei Blasenentzündung

6 Sofort-Tipps bei Blasenentzündung | apomio Themenwelt
  1. Viel Wasser trinken, um Bakterien in den Harnwegen auszuspülen
  2. Mannose Zucker (Tipp der Redaktion)
  3. Cranberrysaft: das enthaltene Polyphenol wirkt antibakteriell
  4. Nieren- und Blasentees: sie wirken antimikrobiell und entkrampfend
  5. Fuß- und Sitzbäder, Wärmflasche oder warme Umschläge im Blasenbereich
  6. Kapuzinerkresse: sie wirkt besonders entzündungshemmend

Medikamente

Medikamente zur Behandlung von Blasenentzündungen

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Cranberry

Säfte, Nahrungsergänzungen und Tees zur Behandlung und Vorbeugung von Harnwegsinfekten

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Mannose Zucker

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BIOTANICY | D-Mannose + Cranberry

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THE ORGANICAL | D-Mannose

120 Kapseln

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FAQ

Häufig gestellte Fragen zum Thema Blasenentzündung

Definition, Ursachen und Dauer einer Blasenentzündung

Die Blasenentzündung gehört zu den unteren Harnwegsinfektionen. Die häufigste Ursache sind Bakterien aus der Scheiden- oder Darmflora, welche zur Blase wandern, sich dort vermehren und zu einer Entzündung führen. Betroffen sind hier vor allem die Blase, die Harnröhre und die Harnleiter. In der Regel äußert sich eine typische Blasenentzündung deshalb durch ein schmerzendes Brennen beim Wasserlassen sowie einem häufigen Harndrang.

Die Ursachen können ganz verschieden sein. Die im Darm vorkommenden Escherichia coli-Bakterien (E. coli-Bakterien) sind jedoch der häufigste Auslöser einer Blasenentzündung. Auch Geschlechtsverkehr kann eine Ursache sein, da die Bakterien dabei viel leichter in die Harnwege gelangen und Entzündungen auslösen. Ein Gang zur Toilette nach dem Geschlechtsverkehr ist deshalb besonders wichtig. Nicht zu vergessen sind die Nebenwirkungen von Medikamenten, welche ebenfalls eine Ursache sein können.

Viele Betroffene stellen sich die Frage, ob eine Blasenentzündung ansteckend ist. Die Antwort ist leider: Ja. Die Gefahr einer Schmierinfektion besteht hier vor allem in Gemeinschaftsduschen oder -toiletten. Schon allein durch das Anfassen einer Türklinke können sich Bakterien auf die Handflächen übertragen. Deshalb gilt: regelmäßig Händewaschen und desinfizieren.

Die Dauer einer Blasenentzündung variiert von Fall zu Fall. Hier gilt: Je schneller die Entzündung therapiert wird, desto schneller heilt sie ab. Eine typische – nicht chronische Blasenentzündung verschwindet grundsätzlich bereits nach wenigen Tage bis maximal einer Woche. Unbehandelte Entzündungen oder chronische Erkrankungen können sich dagegen über Wochen hinweg ziehen und zu Folgeerkrankungen führen.

Je nachdem, wo sich der Harnwegsinfekt befindet, unterscheidet man zwischen einer unteren und oberen Harnwegsinfektion. Blasen- und Harnröhrenentzündungen zählen zu der Gruppe der unteren Harnwegsinfektionen, da hier lediglich die Blase betroffen ist. Nierenbeckenentzündungen hingegen gelten als oberer Harnwegsinfekt. Bei einer reinen Harnwegsinfektion sind sowohl die oberen als auch unteren Harnwege betroffen.

Symptome und Behandlung einer Blasenentzündung

Es gibt deutliche Anzeichen, die auf eine Blasenentzündung deuten. So macht sich der bakterielle Infekt besonders durch ein Harndranggefühl bemerkbar, das häufiger und verstärkter als üblich auftritt. Auch ein Brennen in der Harnröhre kann auf eine Blasenentzündung hindeuten. Im Laufe der Erkrankung können sich die Symptome verstärken. In einzelnen Fällen kann es auch zu Blut im Urin oder zu Problemen beim Halten des Harndrangs kommen.

Neben den bereits beschriebenen Symptomen macht sich eine Blasenentzündung auch häufig mit Schmerzen im Unterleib bemerkbar. Getrübter Urin und ein veränderter Eigengeruch des Harns deuten ebenfalls darauf hin. Betroffene Personen beschreiben eine Blasenentzündung zudem folgendermaßen: Ein Gefühl, als würde der Harntrakt während dem Wasserlassen blockiert werden, was mit Schmerzen und einem Brennen in der Harnröhre einhergeht.

Ein Großteil aller Blasenentzündungen verschwindet in den meisten Fällen wieder von selbst. Jedoch erweist es sich als sinnvoll, seinen Körper beim Heilungsprozess zu unterstützen.

Für die Behandlung einer Blasenentzündung empfiehlt es sich, viel Wasser oder Tee zu trinken. Dadurch können die Bakterien in der Harnröhre schnell aus dem Körper gelangen, was zur Genesung beiträgt. Antibiotika können sich bei stärkeren Symptomen ebenfalls als hilfreich erweisen. Und auch Flüssigkeiten, die eine Anheftung von Bakterien an der Harnröhrenschleimhaut verhindern, eignen sich zur Behandlung. Um welche Substanzen und Antibiotika es sich handelt, erfahren Sie in den nachfolgenden Fragen noch genauer.

Zum einen sollte über den Tag verteilt ausreichend viel (mindestens 2,5 Liter) getrunken werden. Am besten eignen sich dafür Wasser, Früchte- und Kräutertees. So kann sichergestellt werden, dass Bakterien zeitnah ihren Weg aus der Blase und der Harnröhre finden und erst gar nicht zu einer Blasenentzündung führen können. Außerdem sollte darauf geachtet werden, den Harndrang nicht unnötig lange hinauszuzögern, was zu einer Verkrampfung der Blase führen kann. Die richtige Genitalhygiene sowie ein zeitnahes Entleeren der Blase nach dem Geschlechtsverkehr wirken sich ebenfalls vorbeugend gegen eine Blasenentzündung aus.

Medikamente und Hausmittel bei Blasenentzündungen

Bei leichten Symptomen können bereits spezielle Blasen- und Nierentees sowie pflanzliche Medikamente helfen. Durch deren harntreibende und entkrampfende Wirkung sind diese oft die erste Wahl bei der Behandlung einer Blasenentzündung. Bei stärkeren Symptomen kann auch auf Antibiotika und Schmerzmittel zurückgegriffen werden. Jedoch sollte dabei immer mit einem Arzt gesprochen werden, ob diese im Anbetracht der Nebenwirkungen für eine Behandlung in Frage kommen. Auch bewährte Hausmittel eignen sich bei einer Blasenentzündung.

Neben dem oben angesprochenen Blasentee eignen sich auch Brennesseltee und Cranberrysaft als Hausmittel zur Behandlung einer Blasenentzündung. Letzterer kann sogar die Anheftung von weiteren Bakterien in der Harnröhre verhindern. Es ist ebenfalls ratsam, den Lendenbereich immer ausreichend warm zu halten. Eine erhöhte Wärmezufuhr begünstigt eine Entspannung des Unterleibes. Hierfür eignen sich Wärmflaschen, warme Umschläge und Sitzbäder. Diese können die Symptome ebenfalls lindern.

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